Langzeitüberleben

Langzeitüberleben soll als Überleben von mindestens fünf Jahren nach Erstdiagnose einer gynäkologischen Krebserkrankung definiert werden.

Start: mai 2021

SPRECHSTUNDE

Montag 8:00 – 15:00

+49(0) 030 450 664 087

Willkommen in der Survivorship Clinic

Interventionsgruppe
Kontrollgruppe


Welche Ziele verfolgt die Studie?

  • Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Lebensqualität von Langzeitüberlebenden
  • (Früh-)Erkennung und Behandlung von Langzeitnebenwirkungen
  • Schaffung einer neuen Versorgungsform (Sprechstunde für Langzeitüberlebende) mit festen Ansprechpartnern in einem interdisziplinären Team
  • Erfassung der subjektiv erlebten Belastungen durch die Erkrankung, Wünsche und Erwartungen an die Therapie bei Langzeitüberlebenden


Studiendesign

Die Evaluation erfolgt im Rahmen einer sogenannten zweiarmigen Studie: Während eine Interventionsgruppe für Frauen aus Berlin und Umgebung die Sprechstunde der Charité – Universitätsmedizin Berlin besucht, wird eine Kontrollgruppe ohne spezielle Sprechstunde in den Frauenkliniken der Universität Tübingen, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf akquiriert. Geplant ist, im Anschluss an die Studie in den Zentren der Kontrollgruppe ebenfalls eine Sprechstunde für Langzeitüberlebende aufzubauen.


Inhalte der Sprechstunde

  • Erkennen und Therapie von Langzeitnebenwirkungen wie z.B. Fatigue, Polyneuropathie, „Chemobrain“, Depression, Kardiotoxizität, Osteoporose und Sexualitätsprobleme
  • Tumornachsorge
  • Erkennen und Therapie von Zweitkarzinomen
  • Angebot einer psychoonkologischen Beratung in der Sprechstunde für mentale Gesundheit inkl. Angebot von Kreativtherapien
  • Erhaltung bzw. Verbesserung der Gesundheit durch eine Präventions- und Lifestyle-Beratung, z.B. Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen, Ernährungsberatung, sportmedizinische Vorstellung mit Erstellung eines persönlichen Trainingsplans, Bereitstellen eines Fitness-Trackers
  • Beratung durch den Sozialdienst, z.B. hinsichtlich Wiedereingliederung in den Beruf, Rehabilitationsmaßnahmen, Selbsthilfe
  • Erstellen eines individuellen Prävention- bzw. Therapieplans (Survivorship-Care-Plan)